Nach dem wichtigen Etappenziel "Rahmenvereinbarung Klettern und Naturschutz" zwischen der Landesregierung NRW, dem Deutschen Alpenverein und der IG Klettern hat sich einiges getan.
In vielen Landkreisen haben die ehrenamtlichen Helfer gute Arbeit in Sachen Konzeption und Lobbyarbeit geleistet. Besonders im Sauerland gibt es begründete Hoffnung in näherer Zukunft, neben dem Steinbruch Steinschab, weitere Klettermöglichkeiten zu eröffnen. Dabei sind auch in den traditionellen Klettergebieten Fortschritte zu verzeichnen. Der folgende Pressebericht (Warsteiner Zeitung) soll an dieser Stelle als Beispiel lokaler Stimmungslage gegenüber dem Klettersport dienen.
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In anderen Regionen NRW's sind die "Fronten" leider noch recht verhärtet. Das Klettersport auch Naturschutz ist, scheint trotz Positivbeispielen, wie dem Bochumer Bruch, nur schwer zur Bereitschaft zu führen, die in vielen potentiellen Klettergebieten tief verankerten Bestimmungen zugunsten einer klettersportlichen Nutzung zu überdenken.
Klettersportliche Interessen geraten nach wie vor oftmals in einen Konflikt mit naturschutzfachlichen Gesichtspunkten, denn viele potentielle Klettergebiete unterliegen strengen Naturschutzbestimmungen. Kompromisslösungen zu erarbeiten ist ein langer, steiniger Weg. Bleibt zu hoffen, dass sich die durchaus positive Entwicklungstendenz für die Zukunft des Kletterns in NRW fortsetzt und wir euch bald weitere, wohnortnahe Klettergebiete präsentieren können. |